Statt Wunschumsätzen nutzen wir Bottom-up-Methoden: Zielsegmente, erreichbare Kanäle, Konversion, Warenkorb, Wiederkaufraten. Preisbereitschaft prüfen wir mit Conjoint, Van-Westendorp und echten A/B-Tests, nicht nur Bauchgefühl. Wir triangulieren öffentliche Reports mit eigenen Prototyp-Verkäufen. Das Ergebnis ist kein perfekter Wert, sondern eine glaubwürdige Spannbreite, die Diskussionen versachlicht und Prioritäten für Experimente, Preispfade und Bundles vorbereitet.
Materialpreise sinken selten linear. Wir bilden Staffeln, Ausschussquoten, Rüstkosten und Lernkurven ab, inklusive Lieferantenrabatten und Engpassmaschinen. Produktionsplanung trifft Einkauf: Mindestlosgrößen werden transparent, Lagerkosten einbezogen. So entsteht eine Kostenkurve, die aufzeigt, wo Volumen wirklich hilft und wo Kapazitäten zuerst knirschen. Teilen Sie Erfahrungswerte, damit die Kurve ehrlicher wird als jede Schätzung am Whiteboard.
Jede Annahme bekommt Bandbreiten, nicht nur Mittelpunkte. Wir dokumentieren Optimismus, Pessimismus und rationale Mitte, inklusive Begründung. Abhängigkeiten wie Rohstoffpreis und Frachtkosten verknüpfen wir, statt sie isoliert zu behandeln. Das Ergebnis sind Szenarien, die sich plausibel anfühlen, weil sie Unschärfe respektieren. So steigt Vertrauen, und Stakeholder erkennen, wo Tests, Optionen oder Absicherungen den größten Mehrwert liefern.
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